Burgerbrötchen

Sommer-Zeit ist Grill und Burger Zeit.

Das Brötchen macht die Musik! Meiden Sie labberige, trockene Burgerbrötchen aus dem Supermarkt.
Selbstgebackene werden Sie viel aufmerksamer und bewusster essen. Man erkennt plötzlich wieviel Arbeit dahinter steckt und außerdem können sie nach Ihrem eigenen Gusto verfeinern. Zum Beispiel mit getrockneten Tomaten, Kernen und Kräutern.

Oder anstelle von Wasser einfach Milch oder besser Buttermilch verwenden, diese verleiht einen leicht säuerlichen, süßen und auch cremigen Geschmack. Übrigens zum Einfärben können Sie Cranberrysaft anstelle von Wasser verwenden, dieser gibt eine schöne säurehaltige Note mit auf den Weg und aktiviert hervorragend die verwendete Hefe.
Ich verwende Mehl vom Typ 550, es läßt das Gebäck besser aufgehen und macht es feinporiger. Häufig höre ich die Frage, ob lieber Butter oder Öl zur Zubereitung des Teiges verwendet werden sollte?

Beides ist in Ordnung, allerdings besitzt Butter ein paar Vorteile: Im Gegensatz zu Öl, welches immer flüssig bleibt (nur Olivenöl wird im Kühlschrank fest), ist die Butter fest und zerläuft erst ab 35 °C. Später im Teig macht sie auch die bessere Figur, Sie verteilt und emulgiert nicht nur gleichmäßiger, sondern gibt auch mehr Bindung.

Achten Sie bei der Verfeinerung darauf, dass das Burgerbrötchen nicht zu dominant wird, damit auch die restlichen Zutaten eine Chance haben. Das wichtigste ist aber sehr viel Geduld.

Der Teig braucht einfach die nötigte Ruhe. Nach dem Kneten muss der Teig unbedingt ruhen. Dies lässt die Hefe weiterarbeiten und der Teig gewinnt an Volumen. Ich empfehle Ihnen den Teig nach dem
Aufarbeiten ein zweites Mal ruhen zu lassen, dies sorgt für die entsprechende Luftigkeit im Gebäck.

Übrigens viele toasten die fertigen Buns vorm Burger bauen, oder grillen die Schnittflächen kurz an. Das kann man machen, macht aber das Brötchen trocken.

Mein Tipp: Die aufgeschnittenen Buns mit etwas Butter in eine Pfanne geben und dann anbraten, so bekommt das Brötchen eine leicht nussige
Karamellnote und bleibt entsprechend “feucht”.

Herzlichst, Ihr Rene Müller

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