Oktopus

­čÉÖ Tintenfisch­čÉÖ

Die einen lieben Ihn, den anderen ist er suspekt und dabei kann er so lecker sein.

Es kursiert viele Gr├╝nde, um Kraken, Kalmare, und Sepia nicht zu essen, derweil geh├Âren diese Weichtiere richtig zubereitet zu den “Topsellern” der Spitzengastronomie und das nicht ohne Grund.

F├╝r die unter uns, die ein Problem mit dem Mythos der Saugn├Ąpfe haben, empfehle ich ├╝brigens, diese einfach klein zu schneiden. Allerdings m├Âchten wir uns heute dem gr├Â├čten Bedenken, der gummiartigen Konsistenz widmen.

Vergessen sie daher bitte alles was Sie bis zum heutigen Tage mit Ihrem Weichtier veranstaltet haben.

Ich empfehle den Oktopus nicht einmal in Wasser zu kochen ÔÇô er selbst enth├Ąlt gen├╝gend Wasser und gibt ohnehin davon genug beim Garen ab. Den Oktopus in einen Topf geben, Rotwein, Kr├Ąuter und Knoblauch dazugeben und das ganze bei schwacher Hitze f├╝r 1-2 Stunden schonend garen. Wichtig ist!! nicht kochen. Den perfekten Gar-Punkt ermitteln sie mit Hilfe einer Stichprobe, dazu mit einer Gabel ins Fleisch stechen, sollte der Oktopus direkt wieder von der Gabel rutschen hat er den perfekten Garzustand erreicht. Nun ist es wichtig den Oktopus direkt nach dem Kochen mit Hilfe von Eiswasser abzuk├╝hlen und im Anschluss ├╝ber Nacht mit dem Fond in einem Vakuum oder Zip Beutel gut durchzuk├╝hlen. Am n├Ąchsten Tag k├Ânnen sie dann Ihr Weichtier mariniert als Salat oder angebraten oder gar gegrillt genie├čen. Dazu passt in den Wintermonaten ein gesunder und vor allem abwehrkr├Ąftest├Ąrkender Zitrusfrucht-Salat, auf den wir in unserer n├Ąchsten Kolumne n├Ąher eingehen werden.

Viel Spa├č beim Ausprobieren.

Herzlichst Ihr Ren├ę M├╝ller.

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