Schmoren

Hilfe meine Schmorgericht werden immer trocken, hieß es im letzten Leserbrief unter topfgefluester@gmail.com.

Dazu möchte ich Ihnen heute ein paar Anregungen mit auf den Weg geben, wie wir dieses Problem in den Griff bekommen.

Ein ganz wichtiger Punkt beim Schmoren ist Zeit und vor allem Ihre Geduld!

Wenn man Schmorgerichte zu früh aus Ofen holt, sind sie noch zäh. Ein gutes Schmorgericht sollte mindestens 4 Stunden im Ofen verweilen! Gerne auch länger!! Als Dank erhält man wunderbar zarte und mürbe Fleischstücke, für die man kein Messer braucht.

Die dadurch stattfindende Umwandlung des vorhandenen Bindegewebes, erzeugt bei unseren Schmorgerichten den einzigartigen Geschmack, dazu sollten Sie längere Zeit bei über 75°C Kerntemperatur gegart werden. Dadurch werden Sehnen, Fett und Collagen zu einem schlotzig-zartem Gelee mit dem bekannten Suchtfaktor verwandelt.

Und als besonderes Highlight gibt’s die schmackhafte Soße ohne jeglichen Aufwand direkt dazu! Aus meiner Sicht findet das optimale Schmoren bei 130 Grad statt. Bei zu hohen Temperaturen habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Fleisch zu sehr austrocknet. Wichtig ist es auch, dass sie das Fleisch vorm Schmorprozess gut anbraten. Denn so entsteht eine schöne Kruste und die Aromen werden beim Braten besonders gut freigesetzt und ihr Fleisch wird noch schmackhafter. Danach wie gewohnt mit Brühe oder Wein ablöschen und nach Belieben würzen. Für einen ausführlichen Rezepttipp können Sie gern per E-Mail mit mir Kontakt aufnehmen.

Viel Spaß beim Umsetzen wünscht Ihr René Müller

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