Topfgeflüster “schlaffes Gemüse”

Bei den aktuell anhaltenden heißen Temperaturen ist viel Flüssigkeit ein absolutes Muss.

Morgens und abends sollten wir unseren Feld- oder Gewächshausfrüchten ausreichend Wasser gönnen, damit die Wurzeln trotz Hitze angenehm kühl bleiben und das Gemüse oder die Kräuter nicht schrumpelig werden. Falls doch einmal die selbstgezüchtete Paprika, der Salat oder die Möhren vergessen wurden und schrumpelig, labberig oder welk sind, ist meist der erste Impuls, das Gemüse zu entsorgen.

Aber zügeln sie diesen Drang umgehend, denn das Grünzeug hat vielleicht keine makellose Optik mehr, dafür aber um so mehr Geschmack. So eignet es sich immer noch für die Zubereitung von Brühe, Fruchtmark, Dips und fruchtige kalte Soßen.

Doch bevor wir das Gemüse verarbeiten, sollten wir probieren es mit Hilfe von Eiswasser zu neuem Leben zu erwecken. Wenn der Salat die Blätter hängen lässt ist er noch lange nicht verloren, ihm fehlt vor allem eiskaltes Wasser. So übrigens auch werden labbrige, gummiartige Möhren wieder richtig knackig.

Aus überreifen, matschigen Tomaten können sie ein fruchtiges Sugo, eine Tomatensuppe oder ein kraftvolles Tomatenmark herstellen. Schlaffe Gurken eignen sich noch hervorragend für einem kalte Suppe oder Schmorgurken als Beilage zu Fisch.

Die Liste der Möglichkeiten ist schier grenzenlos und wer keine Lust auf viel Aufwand hat, der nimmt seine überreifen Gartenfrüchte und lässt sie ganz einfach im Backofen bei 60 Grad trocknen bzw. dörren bis die Gemüse Chips kein Wasser mehr enthalten und verarbeitet sie im Anschluss mit Hilfe eines Mixers zu einer gesunden alternative zu Instant-Gemüsebrühe.

Ausführliche Tipps und Tricks können sie wie gewohnt unter topfgefluester@gmail.com erfragen. Viel Spaß beim Ausprobieren, wünscht Ihr René Müller.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.